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Industrielle Computertomographie erklärt.

Der zerstörungsfreie Blick ins Innere eines Bauteils – wie funktioniert das eigentlich, und wann lohnt sich eine CT-Messung?

Computertomographie · Grundlagen

Mit industrieller Computertomographie (CT) lassen sich Bauteile vollständig durchleuchten – ohne sie zu zerstören oder auseinanderzubauen. Sichtbar werden nicht nur die äußeren Maße, sondern auch alle innenliegenden Strukturen: Hohlräume, Einschlüsse, Risse oder verdeckte Geometrien. Dieser Beitrag erklärt verständlich, wie die Technik funktioniert, was sie leistet und in welchen Fällen sie die richtige Wahl ist.

Infografik: Funktionsweise der industriellen Computertomographie – Röntgenröhre, Bauteil, Detektor und Auswertungen wie Porositätsanalyse, Defektprüfung, Wandstärkenanalyse und Soll-Ist-Vergleich
Industrielle CT im Überblick: von der Röntgendurchleuchtung über das digitale Volumenmodell bis zu den typischen Auswertungen.

Wie funktioniert industrielle CT?

Die Funktionsweise eines Computertomographen beruht auf konventioneller Röntgentechnik. Eine Röntgenröhre erzeugt Strahlung, die das zu prüfende Bauteil durchdringt. Je nach Material und Dicke wird die Strahlung dabei unterschiedlich stark abgeschwächt und anschließend von einem Detektor gemessen.

Während der Messung dreht sich das Bauteil schrittweise, sodass aus vielen Richtungen einzelne Röntgenbilder entstehen. Aus diesen hunderten oder tausenden Einzelaufnahmen berechnet ein Computer ein vollständiges, hochauflösendes 3D-Modell – das sogenannte Volumenmodell. Darin ist jeder Punkt des Bauteils erfasst, innen wie außen.

Was macht die CT sichtbar?

Der entscheidende Vorteil gegenüber klassischen Messverfahren: Die CT erreicht auch Bereiche, die von außen gar nicht zugänglich sind. Typische Auswertungen sind:

Wann lohnt sich eine CT-Messung?

Industrielle CT spielt ihre Stärken überall dort aus, wo herkömmliche taktile oder optische Verfahren an Grenzen stoßen. Sinnvoll ist sie besonders, wenn:

Bei einfachen Außenmaßen oder sehr großen Bauteilen können dagegen taktile oder optische Koordinatenmessungen die wirtschaftlichere Wahl sein. Welche Methode am besten passt, hängt vom Bauteil, der Fragestellung und der geforderten Genauigkeit ab – hier beraten wir Sie gern individuell.

CT bei 3DMT

Für die industrielle Computertomographie setzen wir auf einen GE phoenix v|tome|x m mit Mikro- und Nanofokus-Röntgenröhre. Damit prüfen wir Bauteile zerstörungsfrei und im Mikrometerbereich – von der Porositätsanalyse bis zum vollständigen Soll-Ist-Vergleich gegen Ihre CAD-Daten. Alle Ergebnisse werden klar und nachvollziehbar dokumentiert.

Sie haben ein Bauteil, das Sie prüfen möchten?

Wir beraten Sie zur passenden Mess-Strategie und erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot.

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